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Einmannzelt Test 2017: Testberichte, Vergleich und Kaufberatung

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Vergleichssieger Preis-Leistungssieger
Modell Quechua 2 Seconds I WurfzeltJack Wolfskin GOSSAMER TunnelzeltGRAND CANYON Cardova EinbogenzeltSnugpak Stratosphere BiwakzeltVAUDE Hogan UL Argon Ultraleichtzelt
Testergebnis

95.9%

"ausgezeichnet"

90.59%

"sehr gut"

89.62%

"gut"

85.09%

"gut"

84.99%

"gut"

Bewertung
HerstellerQuechuaJack WolfskinGRAND CANYONSnugpakVAUDE
ZelttypWurfzeltTunnelzeltEinbogenzeltBiwakzeltKuppelzelt
Gewicht2.4 kg1.75 kg2.0 kg1.3 kg1.49 kg
PackmaßØ 61 cm44 x 14 cm62 x 15 cm30 x 13 cm42 x 15 cm
Aufstellmaße (L x B x H)210 x 80 x 94 cm225 x 90 x 75 cm265 x 155 x 115 cm230 x 80 x 50 cm260 x 105 x 95 cm
Doppelwandzelt
Material ZeltwändePolyesterPolyesterPolyesterPolyamidPolyamid
Material ZeltgestängeFiberglasDuraluminiumFiberglasAluminiumAluminium
BeschichtungPolyurethan (PU)Polyurethan (PU)Polyurethan (PU)Polyurethan (PU)Silikonisiert
Wassersäule Außenzelt2.000 mm/cm²4.000 mm/cm²2.000 mm/cm²5.000 mm/cm²3.000 mm/cm²
Wassersäule Boden3.000 mm/cm²10.000 mm/cm²2.000 mm/cm²8.000 mm/cm²10.000 mm/cm²
Preis

79,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

115,45 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

49,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

149,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

450,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Details Zum AngebotDetails Zum AngebotDetails Zum AngebotDetails Zum AngebotDetails Zum Angebot

Individuell: Unser interaktiver Kaufberater

In nur 4 Schritten das Einmannzelt finden, das am besten zu dir passt

Benötigst du dein Zelt nur für ein Wochenende, zum Beispiel während eines Festivals als Schlafmöglichkeit oder gehst du für mehrere Monate auf eine Backpackingtour.

Das Wichtigste in Kürze

Ein Einmannzelt, ist wie der Name schon sagt, ein Zelt das sich hauptsächlich für eine Person eignet. Je nach Konstruktionsart gibt es Trekkingzelte, in denen du z. B. auch dein Gepäck verstauen kannst und mal mehr oder weniger Komfort hast.
Es gibt vier Arten von Einmannzelten. Das Tunnelzelt, das Kuppelzelt, das Biwakzelt und das Wurfzelt. Jede Konstruktionsart hat ihre individuellen Vor- und Nachteile.
Tunnelzelte eignen sich besonders für windige Regionen, ein Kuppelzelt bietet dir oftmals den meisten Komfort und Stauraum. Biwakzelte eignen sich vor allem wenn du einen leichten und schnellen Unterschlupf für die Nacht benötigst und ein Wurfzelt lässt sich binnen weniger Sekunden aufstellen.

Empfehlungen der Redaktion: Die besten Einmannzelte in allen Kategorien

Der Vergleichssieger

Unser Vergleichssieger, das Quechua 2 Seconds I Wurfzelt, ist ein wahres Allroundtalent. Wenn du auf der Suche nach einem Trekkingzelt bist, welches dir relativ viel Komfort bietet und super schnell aufzubauen ist, wird dich dieses Zelt nicht enttäuschen. 

Das Quechua 2 Seconds I eignet sich sowohl für einen kurzen Wochenendtrip, als auch für einen längeren Trekkingausflug. Musst du dein Zelt mehrmals auf- und abbauen wirst du dieses Zelt lieben. Innerhalb weniger Sekunden baut sich das Quechua 2 Seconds I fast von alleine auf und lässt sich mit etwas Übung genauso schnell wieder abbauen.

Das Trekkingzelt bietet dir relativ viel Komfort, so dass du auch dein Gepäck locker mit im Zelt unterbringen und dennoch genügend Platz zum wohlfühlen hast. Zudem ist das Quechua 2 Seconds I auch für jedes Wetter geeignet und ist somit der geeignete Reisebegleiter.   

Vergleichssieger Quechua 2 Seconds I Wurfzelt

79,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Der Preis-Leistungssieger

Unser Preis-Leistungssieger, das GRAND CANYON Cardova Einbogenzelt, ist mit nur 2 kg ein relatives Leichtgewicht unter den Einmannzelten. Suchst du ein günstiges Trekkingzelt, welches dich sicher vor Regen schützt, dann ist das GRAND CANYON Cardova ein geeigneter Begleiter.

Das Zelt ist leicht aufzubauen und lässt sich durch sein geringes Gewicht sowie durch sein kleines Packmaß ohne Probleme überall mit hin transportieren. Es bietet dir durch die Einbogenkonstruktion nicht so viel Komfort wie andere Zelttypen, daher sollte das GRAND CANYON Cardova dir hauptsächlich als Schlafplatz und nicht zum langen Aufenthalt dienen.

Dennoch ist es bei Wind und Wetter ein treuer Begleiter und wird dich nicht im Stich lassen.

Preis-Leistungssieger GRAND CANYON Cardova Einbogenzelt

49,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Unsere Empfehlung: Tunnelzelt

Wie unser Preis-Leistungssieger ist das Jack Wolfskin GOSSAMER Tunnelzelt ein wahres Leichtgewicht von Einmannzelt. Durch seine Konstruktionsform, ist das Trekkingzelt besonders windfest und stabil. 

Das Jack Wolfskin GOSSAMER überzeugt neben seinem geringen Gewicht, durch die Wasserdichte sowie Robustheit und die vielen kleinen Details, wie zum Beispiel die eingenähten Innentaschen, die Reflektoren an den Abspannpunkten oder das zusätzliche Zubehör im Lieferumfang.

Zudem kannst du beim Jack Wolfskin GOSSAMER das Innenzelt separat als Moskitoschutz aufstellen und nutzen. So kannst du in warmen Gebieten nachts den Sternenhimmel genießen ohne Angst vor den Mücken zu haben.

Jack Wolfskin GOSSAMER Tunnelzelt

115,45 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Unsere Empfehlung: Kuppelzelt

Neben unserem Vergleichssieger ist auch das VAUDE Hogan UL Argon Ultraleichtzelt ein hochwertiges Allroundtalent. Es ist leicht, schützt dich vor Dauerregen und bietet dir durch seine Konstruktion zudem relativ viel Komfort. 

Der Preis mag dir im ersten Moment ganz schön hoch vorkommen, vor allem im Vergleich zu den anderen Einmannzelten in unserem Test, aber das VAUDE Hogan UL Argon überzeugt durch sein hochwertiges Zeltmaterial und Zeltgestänge sowie durch seine sehr gute Verarbeitung und Beschichtung. Du bekommst hier ein langlebiges, robustes Trekkingzelt.

Zudem eignet sich das VAUDE Hogan UL Argon für jede Art von Trekkingurlaub. Sei es Sonne oder Regen. Nur für extrem windige Gebiete ist es nicht empfehlenswert.

VAUDE Hogan UL Argon Ultraleichtzelt

450,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Unsere Empfehlung: Biwakzelt

Wenn du keinen großen Anspruch an Komfort hast und nur etwas zum übernachten bzw. als Schutz vor Regen suchst, dann eignet sich vor allem das Snugpak Stratosphere Biwakzelt für dich. 

Dieses Biwakzelt ist besonders leicht, da es nicht viel Zeltgestänge beinhaltet und lässt sich durch sein geringes Packmaß super leicht transportieren. Das Snugpak Stratosphere Biwakzelt überzeugt durch seine gute Verarbeitung und bietet dir auch eine Seitenöffnung, die dir ein leichteres ein- und aussteigen ermöglichen soll. Im Vergleich zu anderen Biwakzelten bietet das Snugpak Stratosphere ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Snugpak Stratosphere Biwakzelt

149,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Entscheidung: Welche Arten von Einmannzelt gibt es und welches ist das Richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen fünf verschiedenen Typen von Einmannzelt unterscheiden:

  • Tunnelzelt
  • Kuppelzelt
  • Geodätzelt
  • Biwakzelt
  • Wurfzelt

Die Trekkingzelte unterscheiden sich vor allem durch ihre Konstruktion, was jeweils individuelle Vorteile und Nachteile mit sich bringt.

Abhängig davon, wie du verreisen möchtest und auf welche Dinge du am meisten Wert legst, eignet sich eine andere Art von Solozelt am besten für dich.

Wir möchten dir im folgenden Abschnitt dabei helfen herauszufinden, welche Art von Einmannzelt sich für dich am besten eignet.
Dazu stellen wir dir alle oben genannten Arten von Einmannzelten vor und stellen übersichtlich dar, worin jeweils ihre Vorteile und Nachteile liegen.

Was ist ein Tunnelzelt und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Tunnelzelte, sind die Zelte mit dem größten Einsatzspektrum. Es handelt sich hierbei um ein modernes Leichtzelt mit mehreren parallelen Gestängebögen.

Das Besondere an einem Tunnelzelt ist das geringe Gewicht und die günstige Nutzung des Innenraums. Die meisten Tunnelzelte haben 2 oder 3 parallel laufende Gestängebögen. Eine Ausnahme stellt das Einbogenzelt dar. Es besteht, wie der Name schon vermuten lässt, aus einer Stange bzw. einem Bogen. Die Vor- und Nachteile sind mit dem des Tunnelzeltes weitgehend übereinstimmend. Die Seitenwände verlaufen steil nach oben und die Krümmung beginnt erst auf ungefähr Dreiviertel der Zelthöhe. Damit hat mindestens eine der Stirnseiten eine steile Wand und der nutzbare Raum und das Raumgefühl an sich, sind sehr viel größer als bei den anderen Zelttypen.

VORTEILE

  • Sehr leicht
  • Großes Einsatzspektrum
  • Gutes Raum-zu-Gewichtverhältnis
  • Einfacher und unkomplizierter Aufbau
  • Sehr hohe Windstabilität

NACHTEILE

  • Nicht freistehend – muss sorgfältig abgespannt werden
  • Nicht geeignet bei starkem Schneefall oder Sturm

Je nach Preis und damit auch verbundener Qualität, kann man ein Tunnelzelt im Prinzip zu jeder Jahreszeit und überall einsetzen, wo man Platz findet um das Zelt sorgfältig abzuspannen.

Bei einem Tunnelzelt sind Heringe für einen sicheren Stand unbedingt notwendig. Richtig abgespannt und in Windrichtung aufgebaut, bietet das Zelt dem Wind wenig Angriffsfläche und hat somit eine sehr hohe Windstabilität.

Ein weiterer Vorteil ist der einfache und umkomplizierte Aufbau – mit etwas Übung dauert dieser nicht länger als 2 Minuten und kann auch bei schlechtem Wetter problemlos durchgeführt werden.

Was ist ein Kuppelzelt und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Das Kuppelzelt ist der häufigste Zelttyp für das reine Camping. Es ist eine moderne Zeltform, bei der das Gestänge in zwei Bögen diagonal über der Grundfläche ein Innenzelt aufspannt. Dadurch gewährleistet das Kuppelzelt eine hohe Windstabilität und hält auch stärkere Schneelasten aus. 

Kuppelzelte sind freistehend, da die Stangen das Zelt aufspannen und dieses zur Not auch ohne Heringe oder Zeltnägel aufgestellt werden kann. Das Zelt benötigt dann lediglich genug Gewicht im Innenraum, um es gegen Wind zu schützen.
Ein Kuppelzelt eignet sich besonders für problematische Böden, an welchen keine Heringe befestigt und das Zelt abgespannt werden können.
Durch diese Eigenschaft eignet sich das Kuppelzelt vor allem gut für Alpentrekking sowie Bergsteigertouren und ist für alle Jahreszeiten einsetzbar.

VORTEILE

  • Einfach aufzubauen
  • Freistehend – wenig Platz genügt
  • Hohe Stabilität bei Wind und Schnee

NACHTEILE

  • Relativ hohes Gewicht
  • Schlechtes Raum-zu-Gewichtverhältnis

Der Nachteil eines Kuppelzeltes ist ein schlechtes Raum-zu-Gewichtverhältnis.
Da das Trekkingzelt in der Regel keine steilen Innenzeltwände besitzt und die Wände meist gekrümmt sind, wird die Platzausnutzung in der Regel schlechter.

Zudem liegt das Gewicht fast immer höher als das eines Tunnelzeltes, was vor allem an den vermehrten Gestängebögen liegt. Dies kann jedoch je nach Preisklasse variieren.

Was ist ein Geodätzelt und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Das Geodätzelt ist ein Zelt mit drei oder mehr sich überkreuzenden Gestängebögen. Es ist, ebenso wie das Kuppelzelt, freistehend und kann prinzipiell auch ohne Heringe verwendet werden.

Wenn das Geodätzelt richtig abgespannt ist, gilt es als besonders sturmsicher und ist dann zweifelsfrei das stabilste Zelt. Das Geodät eignet sich deswegen besonders bei Expeditionen und in alpinen beziehungsweise polaren Regionen, wo mit hohen Windstärken zu rechnen ist.

Geodätzelte bieten meistens ein großzügiges Platzangebot, wodurch das Gepäck und die Ausrüstung sicher verstaut werden können.

VORTEILE

  • Freistehend
  • Großzügiges Platzangebot
  • Extrem stabil bei Wind und Schnee

NACHTEILE

  • Hohes Gewicht
  • Langwieriger, komplizierter Aufbau

Durch die vielen Gestängebögen haben Geodätzelte jedoch ein relativ hohes Gewicht und auch der Aufbau ist etwas komplexer als bei den anderen Zelttypen und nimmt somit mehr Zeit in Anspruch.

Was ist ein Biwakzelt und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Das Biwakzelt stellt eine Sonderform des Zeltes dar. Es ist eine Mischung aus einem Biwaksack sowie einem Zelt und wird auch gerne als Bivy bezeichnet.

Ein Biwaksack ist ein winddichter und meist auch wasserdichter Sack, welcher als Außenhülle um den Schlafsack verwendet wird. Er schützt moderat vor Nässe, Schmutz und Auskühlung durch Wind.

Bei einem Bivy wird der Körper durch einen Biwaksack bedeckt, welcher über dem Körperbereich in ein kleines Zelt übergeht. Somit wird auch das Gesicht vor Wind und Wetter geschützt.

Das Biwakzelt besteht aus wenig Stoff und sehr wenig Gestänge, wodurch ein extrem leichtes Gewicht gewährleistet werden kann. Dies bietet etwas mehr Komfort als ein reiner Biwaksack.
Ebenso kann ein Biwakzelt überall eingesetzt werden, ist flexibel was den Untergrund bzw. die Lage angeht und benötigt keine zusätzliche Befestigung. Die meisten Bivy’s besitzen ein Flecktarn-Muster und eignen sich somit auch für das Wildcampen oder einen Survival-Trip.

VORTEILE

  • Flexibilität
  • Extrem Leicht
  • Geringes Packmaß
  • Keine Befestigung notwendig
  • Schneller und einfacher Aufbau

NACHTEILE

  • Relativ Teuer
  • Wenig Komfort
  • Sehr geringes Platzangebot
  • Geringer Schutz vor starkem Regen oder Schnee

Wie funktioniert ein Wurfzelt und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Ein Wurfzelt ist ein Zelt, welches durch einen speziellen Faltmechanismus und durch flexible Fieberglasstangen einfach in die Luft geworfen wird und sich in Sekundenschnelle entfaltet und somit aufbaut. 

Selbstaufbauende Trekkingzelte sind meistens freistehend und können prinzipiell auch ohne Heringe aufgestellt werden. Richtig abgespannt ist es, wie ein Kuppelzelt, stabil und schützt vor Wind und Regen.

VORTEILE

  • Meist freistehend
  • Sekundenschneller Aufbau
  • Flexibles Gestänge – bruchsicher
  • Schnelle Abspannung durch vormontierte Zeltschnüre

NACHTEILE

  • Unhandliches Packmaß

Das Anwendungsgebiet eines Pop-Up-Zeltes ist sehr groß. Durch die geringe Aufbauzeit eignet es sich als Campingzelt genauso gut wie für ein Festivalwochenende.

Jedoch hat das Wurfzelt ein unhandliches Packmaß – im gepackten Zustand ist das Zelt flach zu einer Scheibe zusammengelegt.
Dadurch eignet es sich nicht für Reisen mit wenig Gepäck, wie zum Beispiel eine Fahrradtour.

Menschen bei einem Festival

Ein Wurfzelt eignet sich perfekt für ein Festivalwochenende. Du kannst dein Zelt innerhalb weniger Sekunden auf- und abbauen. (Foto: Yvette De Wit / Unsplash.com)

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Einpersonenzelt kaufst

Worin liegen die Vorteile von einem Doppelwandzelt gegenüber einem Einwandzelt?

Ein einwandiges Zelt ist genau das, was sein Name besagt: Ein Zelt mit einer einzigen Außenwand. Um ultraleichte Zelte für alle Gelegenheiten zu ermöglichen, benutzen einige Zelthersteller mittlerweile beschichtete, nicht-atmungsaktive Materialien bei einwandigen Modellen.

Ein doppelwandiges Zelt ist ein Zelt mit zwei Wänden, normalerweise einem Innenzelt und einem Überzelt, was darüber geworfen und befestigt wird.

Das Überzelt ist wasserdicht, aber nicht atmungsaktiv. Beim Innenzelt ist es genau anders herum. Daher werden diese beiden Schichten kombiniert.

VORTEILE

  • Höherer Komfort
  • Nahezu immer ein trockenes Innenzelt
  • Mehr Platz für Gepäck und Ausrüstung

NACHTEILE

  • Aufwendiger Aufbau
  • Schwerer als Einwandzelte
  • Spannung muss ggfs. nach dem Aufbau neu justiert werden

Mehr Komfort bietet ein Doppelwandzelt, welches über ein Innenzelt verfügt. Der durch die Atemluft und Schwitzen entstehende Wasserdampf kondensiert an der Innenseite des Außenzeltes. Um den Wasserdampf abzuführen wird das Außenzelt belüftet und das Innenzelt bietet dennoch Windschutz.

Zudem besitzen die meisten Doppelwandzelte zwischen Innen- und Außenzelt einen geschützen Platz für das Gepäck.

Was kostet ein Einmannzelt?

Einmannzelte gibt es je nach Ausführung und Qualität in den verschiedensten Preiskategorien. Angefangen von günstigen Angeboten sind nach oben hin fast keine Grenzen gesetzt. 

TypPreis
Tunnelzeltca. 60 - 650 €
Kuppelzeltca. 100 - 300 €
Geodätzeltca. 300 - 650 €
Biwakzeltca. 75 - 450 €
Wurfzeltca. 25- 60 €
Biwaksackca. 20 - 100 €

Wo kann man ein Einpersonenzelt kaufen?

Einpersonenzelte kannst du vor allem im gut sortierten Fachhandel, manchmal auch in diversen Supermärkten kaufen. In den letzten Jahren verkaufen sich Einmannzelte allerdings vermehrt über das Internet, da dort die Auswahl größer und die Preise in vielen Fällen niedriger sind. Allerdings ist es sehr praktisch, ein Zelt vorher in einem Geschäft ausgiebig zu testen und sich persönlich beraten zu lassen.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Einmannzelte in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • Decathlon
  • Globetrotter
  • McTrek
  • Sportscheck
  • Otto
  • Amazon
  • Real
  • Aldi
  • Lidl
  • eBay

Alle Einpersonenzelte, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kann, wenn du ein Trekkingzelt gefunden hast, das dir zusagt.

Kann man ein Einmannzelt auch mieten?

Ja, du kannst ein Einmannzelt mieten – allerdings hauptsächlich online.

Die Anschaffungskosten für ein hochwertiges Zelt sind relativ teuer. Ein Einmannzelt kannst du schon ab 14€ pro Tag mieten. Daher kann es sich für dich lohnen, ein solches Zelt zu mieten anstatt es zu kaufen, wenn du es nur für einen kurzen Zeitraum benötigen wirst. Etwa für ein mehrtägiges Festival.

Wie viel wiegt ein Solozelt?

Die meisten Einpersonenzelte sind Leichtzelte oder sogar Ultraleichtzelte. Von Saison zu Saison stellen die Hersteller neue Zelte vor. Ein Gesamtgewicht von 600g für ein vollwertiges Zelt mit Innen- und Außenzelt ist heute möglich. Dabei muss der Komfort nicht auf der Strecke bleiben.

Es kommt jedoch vor allem auf die Konstruktion und den jeweiligen Zelttypen an.
Je nach Hersteller und Preiskategorie unterscheidet sich auch das Gewicht.
Ein hohes Gewicht kommt oft durch die vermehrte Anzahl an Gestängebögen zustande. Allerdings kann durch das Material eine Gewichtsreduktion erfolgen. Investierst du in hochwertiges Material, kann das Zelt trotz vieler Gestängebögen leicht sein.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Einmannzelte vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Einpersonenzelte vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Zelt für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Den Einsatzzweck
  • Den Zelttransport
  • Das Raumangebot
  • Das Material des Zeltes
  • Die Beschichtung
  • Die Wasserdichtigkeit bzw. Wassersäule
  • Das Material der Zeltstangen
  • Die Anschaffungskosten

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Der Einsatzzweck

Wofür benötigst du dein Einmannzelt?
Gehst du auf ein Festival und benötigst das Zelt nur als Schlafmöglichkeit für ein Wochenende im Jahr? Oder bist du ein großer Fan von der Natur und liebst es jede freie Minute draußen zu verbringen? Vielleicht benötigst du das Zelt nicht nur bei gutem Wetter, sondern willst bei schlechtem Wetter auch mal ein paar Stunden in deinem Zelt verbringen und beispielsweise ein Buch lesen?

Je nach Einsatzzweck gibt es ein passendes Trekkingzelt für dich.

Wenn du beispielsweise am liebsten unter freiem Himmel und nur mit einem Schlafsack bedeckt draußen schlafen möchtest, eignet sich vielleicht ein Biwaksack oder -Zelt für dich.

Möchtest du für ein Wochenende zelten oder auch über längere Zeit, musst du je nach Transportart auf das Gewicht und die Konstruktion achten.
Hast du einen langen Weg zu Fuß vor dir, ist ein leichtes Zelt sehr praktisch. Auch das Packmaß spielt hierbei eine große Rolle. So muss es beispielsweise in deinen Rucksack hinein passen oder leicht außen zu befestigen sein. Hier ist ein Wurfzelt mit einem relativ großen, scheibenförmigen Packmaß wiederum unpraktisch.

Falls du jedoch im Hochgebirge unterwegs sein wirst, solltest du auf Material mit einer hohen UV-Beständigkeit, wie z. B. Polyamid oder einer Silikon-Beschichtung achten.

Für Extreme Wetterbedingungen wie Schnee oder ähnlichem, benötigst du ein robustes und stabiles Zelt, wie zum Beispiel einem Geodät.

Du solltest auch an dein Gepäck denken! Entweder hast du noch eine zusätzliche Plane dabei, die dein Gepäck vor Wind und Wetter schützt, oder du kaufst ein Zelt, welches groß genug ist um auch dein Gepäck mit unterzustellen.

 

Zelten mit Ausblick auf Polarlichter

Der Einsatzzweck ist eine wichtige Überlegung. Besondere Ansprüche musst du an dein Zelt für extreme Bedingungen, wie zum Beispiel eine Expedition nach Skandinavien, stellen. (Foto: Noel Bauzaun / Pixabay.com)

Der Zelttransport

Wie oben schon erwähnt, kommt es neben dem Einsatzzweck auch auf die Art und Weise des Transportes an.

Fährst du mit dem Fahrrad, Motorrad oder läufst beziehungsweise wanderst viel? Oder bist du mit dem Auto unterwegs?

Wenn du nur begrenzte Platzkapazitäten hast, bietet sich ein leichtes Zelt mit einem geringen Packmaß an.
Wenn du jedoch unbegrenzt Platz hast und nicht auf das Gewicht achten musst, beispielsweise wenn du mit dem Auto in den Urlaub fährst, kannst du dem Zeltmaterial und -gestänge mehr Beachtung schenken und musst hier nicht auf jedes Gramm achten.

Das Raumangebot

Die Aufstellmaße und das damit verbundene Raumangebot spielen bei der Auswahl deines Einmannzeltes eine große Rolle damit du dich in deinem Zelt auch wohl fühlst.

Reist du mit wenig Gepäck und benötigst das Zelt hauptsächlich zum schlafen, bieten sich Biwakzelte oder Tunnelzelte mit geringen Aufstellmaßen und damit meistens auch einem leichten Gewicht an.

Hast du jedoch viel Gepäck oder möchtest einfach etwas mehr Freiraum genießen, bietet sich beispielsweise ein Kuppelzelt oder ein Zelt mit einer Apside (Zeltvorraum) an, um dein Gepäck auch sicher vor Regen und Dreck zu schützen.

Das Material des Zeltes

Neben der Form und Konstruktion sind vor allem auch die verwendeten Materialien und die Ausstattungsdetails eines Zeltes wichtige Auswahlkriterien.

AußenzeltMaterialien:
Die gängigsten Materialen für das Außenzelt sind Polyester und Polyamid.

Polyamid bzw. Nylon ist ein leichtes synthetisches Gewebe mit hoher Reiß- und Scheuerfestigkeit.
Im Vergleich zu Polyester dehnt sich Nylon jedoch bei Nässe aus und ist weniger UV-resistent. Dafür ist Polyamid etwas leichter als vergleichbare Polyesterqualitäten.

Polyester ist ebenfalls ein synthetisches Gewebe mit relativ hoher Reiß- und Scheuerfestigkeit, zudem UV-beständig und dehnt sich bei Nässe kaum aus. Polyester muss allerdings beschichtet werden um das Gewebe wasserdicht zu bekommen. Dadurch sinkt die Reißfestigkeit gegenüber Nylon und ist durch die zusätzliche Beschichtung nicht nur dicker sondern auch schwerer als Polyamid.

Eine ausführliche Erläuterung zum Thema Polyester und Polyamid kannst du weiter unten unter dem Punkt „Aus welchem Material besteht ein Zelt?“ nachlesen.

InnenzeltMaterialien:
Innenzelte sind unbeschichtet, damit die Feuchtigkeit besser entweichen kann. Meistens werden leichte, atmungsaktive Gewebe, wie zum Beispiel unbeschichtetes Nylon- oder Polyestergewebe, eingesetzt.
Zudem besitzen viele Innenzelte gleichzeitig ein Moskitonetz, welches leicht und luftdurchlässig ist und dich gleichzeitig vor lästigen Mücken schützt! Jedoch lassen diese auch schnell Wärme entweichen und eignen sich somit vor allem für warme Gebiete.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Material des Bodens.
Dieses muss strapazierfähiger als das Außenzelt und wasserdicht sein, da es wesentlich höheren Belastungen ausgesetzt ist. Am besten ist ein Zelt, bei dem der Zeltboden an den Seiten mindestens 10 cm hochgezogen sein.
Beim Boden sollte Polyethylen verwendet werden. Dieses Material ist extrem widerstandsfähig, reißfest, wasserdicht und bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Jedoch wird das Zelt hierdurch relativ schwer und auch das Packmaß vergrößert sich. Deswegen wird auch gerne Polyester oder Nylon als Bodenmaterial verwendet.

Auch die Konstruktion spielt eine Rolle. Die gängigste Konstruktion ist ein Doppelwandzelt. Ein wasserdichtes Außenzelt kombiniert mit einem atmungsaktiven Innenzelt. Das sorgt in Verbindung mit Belüftungsöffnungen für eine ausreichende Durchlüftung und eignet sich dadurch auch für wärmere Urlaubsregionen.

Die Beschichtung

Mit Ausnahme von Baumwolle werden Stoffe erst durch eine zusätzliche Beschichtung wasserdicht, verlieren dabei jedoch ihre Atmungsaktivität. 

Viele Zelte sind mit Polyurethan, kurz PU, beschichtet. Dies ist haltbar, kältebeständig und wird als dünne Schicht auf den Stoff aufgetragen.

Je nach Wasserdichte variiert die Dicke der PU-Schicht bzw. wird die PU-Beschichtung in mehreren Schichten aufgetragen um Wassersäulen bis zu 10.000 mm zu realisieren.
Mit entsprechenden PU-basierten Nahtdichtungsbändern können PU-beschichtete Zelte komplett nahtversiegelt und 100% wasserdicht gemacht werden.

Eine weitere Beschichtung ist Silikon. Dieses erhöht die Reißfestigkeit und den UV-Schutz des Gewebes und wird daher insbesondere bei Zelten aus eher dünnen, leichten Hochleistungsstoffen eingesetzt. Allerdings kann bei Silikon-beschichteten Zelten in der Regel kein Nahtdichtungsband verwendet werden, weswegen die Nähte mit einem Nahtdichter behandelt werden müssen.

Meine Empfehlung: Der Zeltboden sollte möglichst aus Polyurethan (PU) hergestellt sein. Vermeide billige Materialien wie PVC, diese werden schnell brüchig und somit im Laufe der Zeit undicht.

Die Wasserdichtigkeit / Wassersäule

Die Wasserdichtigkeit wird bei Zelten mit einer Wassersäule angegeben. 

Ab einer Wassersäule von 1.300 mm gilt ein Zeltstoff nach DIN-Norm als wasserdicht. Genaueres zum Thema Wasserdichtigkeit kannst du unter dem Punkt „Was sagt die Wassersäule aus?“ nachlesen.

Das Material der Zeltstangen

Je nach Zelttyp und Preislage werden unterschiedliche Materialien verwendet.

  • Glasfibergestänge: Fiberglas wird häufig benutzt, da es preiswert und an sich stabil ist. Jedoch brechen Glasfibergestänge leichter und sind schwerer als Aluminium.
    Die Segmente der Fiberglasstangen sind mit Gummizügen verbunden.
  • Aluminiumgestänge: Aluminium ist langlebig, stabil und robust, jedoch teurer als Glasfiber.
    Die Segmente sind ebenfalls, wie Fiberglas, mit Gummizügen verbunden.

Die Anschaffungskosten

Der Preis spielt bei der Anschaffung auch eine große Rolle. Benötigst du das Zelt nur für ein Wochenende, planst du regelmäßige Campingurlaube oder sogar Expeditionsreisen und benötigst ein Zelt für extreme Wetterbedingungen?

Bei dem Preis für ein Einpersonenzelt sind nach oben hin kaum Grenzen gesetzt.
Man kann jedoch sagen, dass ein hoher Preis, oft für eine höhere Qualität steht. Hierbei kommt es jedoch auch auf die Konstruktion und das verwendete Material an.
Ein hochwertiges Material ist meistens auch relativ teuer, zeichnet sich dafür aber durch Stabilität und Robustheit von Zelt und Gestänge aus. Auch können im hohen Preissegment sehr stabile und dennoch leichte Zelte möglich sein.
Nichts desto trotz gibt es im niedrigen Preissegment auch schon sehr gute Einmannzelte.

Ausblick vom Zelt auf das Meer

Je nach deinen Anforderungen, setzt sich auch der Preis für dein Zelt zusammen. Moskitonetz – ja oder nein. Auch mal in deinem Zelt entspannen? Es gibt einige Fragen zu klären. (Foto: Zak Schar / Pexels.com)

Hersteller: Beliebte Hersteller von Einmannzelten und ihre beliebtesten Produkte in der Übersicht

Coleman Einpersonenzelte

Die Einmannzelte der Marke Coleman werden von der Firma Coleman Company Inc. vertrieben, welche sich auf den Bereich Freizeit- und Outdoorprodukte spezialisiert hat. Die Marke bietet hauptsächlich Tunnel- bzw. Trekkingzelte an.

Modell Preis
1 Coleman Bedrock 2 Tunnelzelt

89,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Details Zum Angebot

Das Unternehmen Coleman Company Inc. produziert neben Zelten auch verschiedene Kocher, Schlafsäcke, Kühlboxen und Laternen an.
Das Unternehmen verfügt über eine deutsche Webseite inklusive Kundenservice und genießt in Deutschland einen guten Ruf.

DEFCON5 Biwakzelte

Die Biwakzelte der Marke DEFCON5 werden von der gleichnamigen Firma vertrieben, welche sich 2006 aus Mitgliedern des militärischen Sektors gebildet hat. Das Sortiment umfasst viele militärische Gebrauchsgüter, wie zum Beispiel Rucksäcke, Kleidung, Handschuhe sowie Zelte und weiteres Schlafzubehör.

Modell Preis
1 DEFCON5 Bivi Zelt GEN III Sniper’s Nest Biwakzelt

154,39 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Details Zum Angebot

Das Unternehmen DEFCON5 existiert bereits seit über 10 Jahren und hat sich auf den Handel im Internet spezialisiert. Der Hauptsitz der Firma ist in Maniago in Italien.

GRAND CANYON Einpersonenzelte

Nähere Informationen über die Marke oder das Unternehmen GRAND CANYON konnten wir trotz intensiver Recherche nicht herausfinden. Es werden über Amazon neben Zelten auch Schlafsäcke und Campingstühle angeboten.  

Modell Preis
1 Preis-Leistungssieger GRAND CANYON Cardova Einbogenzelt

49,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Details Zum Angebot
2 GRAND CANYON Richmond 1 Trekkingzelt

89,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Details Zum Angebot

Die Einpersonenzelte der Marke GRAND CANYON besitzen einen guten Ruf und werden gerne von den Kunden gekauft. Die Bewertungen der Produkte fallen überwiegend positiv aus.

Jack Wolfskin Einmannzelte

Die Einpersonenzelte der Marke Jack Wolfskin werden von dem Unternehmen JACK WOLFSKIN GmbH & Co. KGaA vertrieben, welches seinen Firmensitz in Idstein in Hessen hat. Das Unternehmen existiert bereits seit über 20 Jahren und genießt in Deutschland, sowie weltweit, einen sehr guten Ruf. 

Modell Preis
1 Jack Wolfskin GOSSAMER Tunnelzelt

115,45 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Details Zum Angebot

Das Produktsortiment von Jack Wolfskin umfasst hauptsächlich Funktionsbekleidung, Schuhe sowie Outdoor-Ausrüstung, wie z. B. Rucksäcke und Zelte. Laut eigenen Angaben ist Jack Wolfskin einer der größten Anbieter von Outdoor-Ausrüstung im deutschen Sportfachhandel.

Max Fuchs

Hinter der Marke Max Fuchs steckt das gleichnamige Unternehmen Max Fuchs AG, ein deutsches Unternehmen mit Hauptsitz in Freyung in Bayern. Das Unternehmen existiert bereits seit mehr als 30 Jahren. 

Modell Preis
1 Max Fuchs Schwarzenberg Tunnelzelt

32,14 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Details Zum Angebot

Max Fuchs bietet ein umfangreiches Sortiment für alle Arten von Outdooraktivitäten an. Zudem garantiert Max Fuchs seinen Kunden durch verschiedene Zertifizierungen eine hohe Qualität, Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit.

Outdoorer Trekkingzelte

Nähere Informationen über die Marke oder das Unternehmen Outdoorer konnten wir trotz intensiver Recherche nicht herausfinden. Es werden neben Zelten auch Isomatten, Kühltaschen, Rucksäcke sowie Schlafsäcke hergestellt und vertrieben. 

Modell Preis
1 Outdoorer Trek Santiago Ultraleichtzelt

59,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Details Zum Angebot
2 Outdoorer Trek It Easy Trekkingzelt

99,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Details Zum Angebot

Das Unternehmen Outdoorer besitzt eine Website und einen eigenen Online-Shop inklusive deutschem Kundenservice. Zudem werden die Produkte auch über einen eigenen Amazon-Store vertrieben.

Quechua Wurfzelte

Hinter der Marke Quechua steht das gleichnamige Unternehmen Quechua, ein französischer Hersteller von Bergsport- und Outdoorprodukten, welche hauptsächlich über Decathlon-Filialen vertrieben wird. 

Modell Preis
1 Vergleichssieger Quechua 2 Seconds I Wurfzelt

79,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Das Produktsortiment von Quechua umfasst neben einer Vielzahl von Zelten auch Wanderbekleidung und -schuhe sowie Rucksäcke und jede Menge Equipment im Bereich Wandern.

Robens Einpersonenzelt

Die Marke Robens gehört zum dänischen Familienunternehmen Oase Outdoors mit Sitz in Give in Dänemark. Das Unternehmen existiert bereits seit über 30 Jahren und erfreut sich insgesamt eines sehr guten Rufs. 

Modell Preis
1 Robens Starlight 1 Tunnelzelt

149,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Das Produktsortiment von Robens umfasst auch Schlafsäcke, Liegematten, Outdoor-Möbel und diverses Zubehör.

Snugpak Biwakzelte

Hinter der Marke Snugpak steckt das gleichnamige Unternehmen Snugpak, ein britischer Hersteller von diversen Wander- und Outdoorartikeln. Das Unternehmen existiert bereits seit über 45 Jahren und erfreut sich insgesamt eines guten Rufs.

Modell Preis
1 Snugpak Stratosphere Biwakzelt

149,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Das Sortiment von Snugpak umfasst neben Zelten auch Kleidung, vor allem Jacken, Rucksäcke, Accessoires und Schlafsäcke.

VAUDE Ultraleichtzelte

Die Marke bzw. das gleichnamige Unternehmen VAUDE ist ein deutscher Hersteller für Bergsportausrüstung mit Sitz im baden-württembergischen Tettnang. Das Familienunternehmen existiert bereits seit über 40 Jahren und erfreut sich eines sehr guten Rufs. 

Modell Preis
1 VAUDE Hogan UL Argon Ultraleichtzelt

450,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Das Produktsortiment umfasst neben jeglicher Bekleidung auch Taschen & Reisegepäck, Schuhe, Rucksäcke, Schlafsäcke sowie Isomatten und Zelte.

Yellowstone Einmannzelte

Welches Unternehmen hinter der Marke Yellowstone steht, konnten wir trotz intensiver Recherche nicht herausfinden. Deshalb können wir auch leider keine genaueren Angaben zum Sitz oder Gründungsjahr der Firma machen und keinerlei Aussagen über deren Ruf oder deren Beliebtheit machen.

Modell Preis
1 Yellowstone Matterhorn Solo

32,17 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Unter der Marke Yellowstone werden im Internet neben Zelten noch Wanderrucksäcke und diverses Kochzubehör angeboten.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Einmannzelt

Aus welchem Material besteht ein Zelt?

Es gibt nur zwei Stoffarten, die bei 90% aller Zelte für das Außenzelt verwendet werden. Die erste ist Polyester, die zweite Polyamid beziehungsweise Nylon.

Weiterhin gibt es noch Baumwollmischgewebe, auch Technical Cotton genannt, die meist bei großen Zelten verwendet werden.

Einer der großen Vorteile von Polyester ist, dass es sich bei Nässe kaum dehnt. Das bedeutet, dass man sein Zelt in feuchtem Zustand nicht nachspannen muss, wie es meistens bei Zelten mit Polyamidgewebe der Fall ist. Zudem ist Polyester flammenresistenter als Polyamid.

Der Nachteil von Polyester liegt zum einen in seiner geringeren Reißfestigkeit gegenüber Nylon. Da Polyester beschichtet werden muss, um das Gewebe wasserdicht zu bekommen, nimmt die Reißfestigkeit nochmals ab.
Daher ist der Polyesterstoff durch die zusätzliche Beschichtung dicker als Polyamid und somit auch schwerer.

Polyamid-Gewebe wird meistens bei hochwertigen Zelten verwendet, deren Einsatzzwecke mehr im Trekkingbereich liegen, wo es stark auf das Gewicht und Packmaß ankommt.
Das Nylon ist reißfester als Polyester. Somit können dünnere Stoffe verwendet werden, wodurch das Zelt leichter wird. Die meisten Polyamid-Gewebe werden bis zu dreifach und doppelseitig silikonbeschichtet, was die UV-Beständigkeit erheblich erhöht.

Der Nachteil von Polyamid ist seine Dehnfähigkeit im feuchtem Zustand. Oft ist ein Nachspannen des Zeltes bei Regen oder extrem hoher Luftfeuchtigkeit nötig. Allerdings ist dies auch nicht ganz so schlimm, wie es in vielen Foren und im Internet dargestellt wird. Spannt man das Zelt von Anfang an richtig ab, muss man in der Regel nicht mehr nachts aufstehen, um das Zelt nachzuspannen.

Was sagt die Wassersäule aus?

Dieser Wert gibt an, ab welchem Druck ein Stoff Wasser durchlässt.

Die Wasserdichtigkeit wird in Millimetern (mm) gemessen. Eine typische Angabe für die Wassersäule eines Stoffes ist zum Beispiel 3.000 mm.

Eine Wassersäule von 3.000 mm bedeutet also, dass der Stoff Wasser bei einem Druck, der in drei Metern Wassertiefe herrscht, durchlässt. Anders gesagt: Der Stoff wird wasserdurchlässig, wenn das Wasser 3 Meter hoch auf dem Stoff steht.

Gemessen wird der Wert, indem ein Zylinder auf das Stoffstück gestellt wird und gemessen wird, ab welcher Füllhöhe der Stoff Wasser durchlässt.

Laut DIN-Norm gilt ein Stoff als wasserdicht, wenn er eine Wassersäule von 1.300 mm aufweist.
Bei starkem Regen und dazu noch Sturm wird dieser Wert jedoch leicht überschritten.

Empfehlung: Bei Zelten solltest du darauf achten, dass dein Außenzelt eine Wassersäule von mindestens 3.000 mm aufweist, damit kein Wasser durch das Außenzelt eindringen kann.
Die Wassersäule des Bodens sollte mindestens 5.000 mm betragen, da der Druck auf das Material sehr viel höher ist.
Hierbei gilt – je mehr, desto besser.

Wie lange zelten die Menschen bereits?

Das Campen wurde Anfang des 20. Jahrhunderts populär und ist mittlerweile eine weit verbreitete Urlaubs- und Reiseform.

Als nach dem 1. Weltkrieg der Aufschwung der Goldenen Zwanzigern Einzug in Deutschland hielt, konnte sich erstmals der Normalverbraucher Urlaub leisten. Zuvor hatten Arbeitnehmer keinen gesetzlichen Urlaubsanspruch.
Daher lag es nahe, in der freien Natur kostengünstig zu übernachten.

Nach dem 2. Weltkrieg und dem einsetzenden Wirtschaftswunder konnte sich dann auch die breite Masse wieder einen Urlaub leisten. Erstmals wurden PKWs umgebaut und mit Campingutensilien ausgestattet.

In den 1960er Jahren entstand eine auf das Camping spezialisierte Industrie. Es wurden extra Fahrzeuge wie z. B. der VW-Bus für das Camping umgebaut.

Im Laufe der Jahre gab es immer mehr Neuerungen wie zum Beispiel eine Bordtoilette, welches das campen noch komfortabler machte.

Das Angebot rund um das Zelten wird stetig ausgebaut.
Dies gilt sowohl für die Anzahl der Campingplätze als auch für die Hersteller von Fahrzeugen und Ausrüstungen im Bereich Camping.